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Scheinbar einfach. Tatsächlich hochkomplex.
Ausgangslage In der Schweiz betreuen die Spitexorganisationen heute über 450'000 Klient*innen. Das ist mehr als doppelt so viele wie vor zehn Jahren. Gleichzeitig nehmen die Komplexität und Intensität der Pflegefälle stetig zu, was auf die Ambulantisierung des Gesundheitswesens sowie die Alterung der Gesellschaft zurückzuführen ist. Um diese Entwicklungen zu belegen, hat Spitex Schweiz eine Studie an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Auftrag gegeb

carolesteiger
4. Juni5 Min. Lesezeit


Zwischen Selbstbestimmung und Sicherheit: Ethische Dilemmata im Pflegealltag
Pflege ist mehr als reine Versorgung. Sie ist tägliche Entscheidungsarbeit, häufig in Situationen, in denen es keine eindeutig richtigen Antworten gibt. In unserer Arbeit in der Spitex sowie in Alters- und Pflegeheimen erleben wir regelmässig, dass zentrale Werte miteinander im Konflikt geraten. Wenn Autonomie und Sicherheit, Freiheit und Schutz oder Selbstbestimmung und Fürsorgepflicht gegeneinander abgewogen werden müssen. Diese Spannungsfelder stellen keinen Ausnahmefall d
saradaher
30. Apr.4 Min. Lesezeit


Ein System am Limit: Die Realität in Alters- und Pflegeheimen
Demografischer Wandel als zentraler Treiber Eine der grössten Herausforderungen ist die demografische Entwicklung. Die schweizer Bevölkerung wird älter und damit steigt auch der Bedarf an Pflegeleistungen deutlich. Bis 2040 wird der Bedarf an Alters- und Langzeitpflege um rund 43% zunehmen (Pahud et al., 2025). Konkret bedeutet das, dass etwa 140'000 zusätzliche Menschen ab 65 Jahren auf Pflege angewiesen sein werden (Pahud et al., 2025). Dieser Anstieg betrifft alle Versorg
saradaher
2. Apr.4 Min. Lesezeit


Bezugspersonenpflege in der Spitex - Kontinuität als Schlüssel zur Qualität
In der ambulanten Pflege, insbesondere im Spitex-Bereich, ist Kontinuität ein entscheidender Faktor für die Pflegequalität. Die...

carolesteiger
24. Juni 20253 Min. Lesezeit


Pflegekomplexität in der häuslichen Pflege: Warum sie wichtig ist und wie sie eingeschätzt wird
In der häuslichen Pflege, der Spitex, steigt die Komplexität der Pflegesituationen stetig. Verursacht durch eine Vielzahl von medizinischen, sozialen und psychologischen, demografischen, aber auch finanziellen Faktoren. Beispiele: Kundin mit Messie Syndrom, der weder sein Bett noch die Dusche mehr nutzen kann Kunde mit mehreren Erkrankungen, einer nicht zuheilenden Wunde, die alleine lebt und fremdsprachig ist demenzkranker Kunde, der aggressiv reagiert und die Angehörigen si

jenniferkummli
6. Nov. 20244 Min. Lesezeit


Die Verschiebung der Komplexität aus dem Spital auf die Nachsorge und was das bedeutet
Gestern ist Herr Peter (38 Jahre) aus dem Spital ausgetreten. Er hatte eine komplizierte Knieoperation nach einem Unfall beim Spielen mit seinen Kindern. Schweissgebadet und voller Schmerzen im Bett liegend, empfängt er die Spitex. Die Aufenthaltsdauer in Akutspitälern liegt bei durchschnittlich 5.1 Tage (BFS, 2023; BFS 2009-2024). Im Jahre 2008 lag sie noch bei 7.7 Tagen. Sogar seit der Coronapandemie ist die Aufenthaltsdauer weiter leicht gesunken. Aufgrund der immer stär

jenniferkummli
27. Feb. 20243 Min. Lesezeit


Ist Komplexität messbar?
Komplexität in der Pflege wird unterschiedlich definiert und wahrgenommen. Berufserfahrene Pflegefachpersonen erkennen sofort, ob eine...

jenniferkummli
27. Sept. 20223 Min. Lesezeit


Was ist denn schon komplex?
Der Klient ist komplex. Die Symptome sind komplex Das Umfeld ist komplex Was definiert Komplexität? Anhand welcher Kriterien wird...

jenniferkummli
21. Juni 20223 Min. Lesezeit
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